Mehr Druck im Beruf, weniger Erholung: Wie steigende Belastungen Körper und Energie beeinflussen und was neue Power gibt

Collage einer Unternehmerin, nachdenklich im Büro, voll Energie in der Natur, und Studie einer Umfrage

In meiner Arbeit mit Unternehmerinnen und Führungskräften in Wirtschaft und Gesellschaft beschäftige ich mich täglich mit der Frage:
Wie können sie heute Verantwortung tragen, erfolgreich wirken und gleichzeitig ihre Energie, Gesundheit und Lebensfreude bewahren?

Gerade diese Frauen spüren häufig sehr deutlich, wie sich hohe Verantwortung, wirtschaftlicher Druck und der eigene Anspruch auf Körper und Energie auswirken.

Deshalb haben wir auch 2026 eine Umfrage „Steigende Belastungen und ihre Folgen für Körper und Energie“ durchgeführt, in der 43 Teilnehmer*innen – überwiegend Frauen in verantwortungsvollen beruflichen Rollen – schildern, wie sie Belastungen erleben und welche Strategien ihnen helfen, damit umzugehen.

Die Ergebnisse haben mich ehrlich gesagt nachdenklich gemacht.

Der Druck ist nicht verschwunden, viele haben sich einfach daran gewöhnt

Schon in der letzten Umfrage 2025 war der berufliche Druck eines der größten Themen.

Diesmal zeigt sich das noch deutlicher: 69,8 % der Teilnehmerinnen berichten inzwischen von einem starken oder sehr starken Anstieg des beruflichen Drucks. Das ist ein Anstieg von 15 Prozentpunkten gegenüber knapp 55% im Vorjahr.

Balkenchart wie Frauen 2026 die Entwicklung des beruflichen Drucks erleben

Besonders häufig genannt wurden:

  • die Stimmung im Job ist angespannt aufgrund der wirtschaftlichen Lage
  • es wird mehr Präsenz und mehr zeitlicher Einsatz erforderlich bzw. gefordert
  • Sorgen aufgrund der Lage in der Welt / in meinem Land
  • private Projekte wachsen mir über den Kopf
  • mehr Stress in Beziehungen (oder fehlende Beziehungen)
Balkenchart der verschiedenen Faktoren, die den Druck erhöhen (Nennungen aus der Umfrage)

Was mich dabei beschäftigt hat: Kaum jemand sprach nur von „dem einen Problem“. Viele Teilnehmerinnen nannten nicht nur einen einzelnen Auslöser, sondern mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig, die ein Zusammenspiel aus Job, Verantwortung, Erwartungen, Gedanken, Unsicherheit, Care-Arbeit und fehlender Regeneration vermuten lassen.

Forschung zum sogenannten „Mental Load“ zeigt zudem, dass besonders Frauen häufig einen dauerhaften organisatorischen und emotionalen Mitdenkprozess tragen, selbst dann, wenn diese Belastung nach außen kaum sichtbar ist.

Und genau das zehrt an den Energiereserven, vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit.

Viele Antworten hatten etwas gemeinsam: Das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.
Aussagen wie

„Es wird immer schwerer, wirklich abzuschalten.“
oder
„Ich fühle mich dauerhaft angespannt.“

tauchten in unterschiedlichen Formulierungen immer wieder auf.

Viele machen immer mehr Abstriche bei sich selbst, um im Job weiter verlässlich zu sein

Das zieht sich schon seit der letzten Umfrage durch die Antworten.

Doch diesmal wurde etwas noch deutlicher: Viele Menschen erleben keinen plötzlichen Zusammenbruch. Vielmehr einen schleichenden Verlust von Energie.
Auf die Frage nach der aktuellen Zufriedenheit mit der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit und ihrem Befinden antworteten:

  • 32,6 % mit „geht so“
  • 27,9 % mit „eher nicht so toll“
  • 9,3 % sogar mit „echt schlecht“.

Nur 2,3 % beschrieben ihren aktuellen Zustand als „super“.

Pie Chart zu Zufriedenheit mit Körper, Energie und Wohlbefinden

Und zwischen den Zeilen war oft spürbar: Viele schaffen immer noch ein beachtliches Pensum, aber sie fühlen sich dabei schon lange nicht mehr wirklich gut.

Teilnehmerinnen beschrieben ihren Zustand mit Worten wie:

„Weniger Zeit, um sie den einzelnen Themen zu dedizieren, dadurch mehr Druck und Stress und dementsprechend höhere Erschöpfung“
„Weniger Motivation und Zeit für Sport -> Fehlender Ausgleich, Müdigkeit“
„Stressige Phasen, wenig Schlaf, Anspannung, keine Zeit für Ausgleich“
„Krankheiten nehmen zu“
„Sehr erschöpfend und Social Batterie oft leer. Kein Elan."

Das bestätigt die Ergebnisse aus 2025, wo 81 % der Teilnehmerinnen von deutlichen Auswirkungen auf ihr körperliches und mentales Wohlbefinden berichteten. In der aktuellen Umfrage waren es 32 der 38 Freitext-Nennungen.

Auch die WHO weist inzwischen darauf hin, wie stark chronischer Arbeitsstress mentale Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit beeinflussen kann.

Vielleicht ist genau eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, dass dauerhafte Anspannung für viele Menschen längst normal geworden ist.

Gerade leistungsorientierte Frauen merken oft erst spät, wie stark fehlende Regeneration Konzentration, Energie und Leistungsfähigkeit beeinflusst.
Mehr dazu findest du auch hier:
Konstant hohes Leistungslevel: So steuerst du deine Energie im Job bewusst.

Warum viele Frauen nicht Stress, sondern dauerhaften Energieverlust fürchten

Am meisten beschäftigt haben mich die Antworten auf die Frage:
„Wenn du an die nächsten 2–3 Jahre denkst: Wie könnte dein Leben aussehen, wenn sich nichts verändert?“

Viele Antworten klangen nach Erschöpfung.  Zum Beispiel:

„So wie heute, nur mit weniger mentaler Energie.“
„Durchkämpfen jeden Tag.“
„Burnout Risiko.“
„Ich werde krank.“
„Nicht gut! Vermutlich viel beim Arzt.“
„Immer mehr Verantwortung im Job und nicht genug Kapazität.“

Und genau das fand ich so eindrücklich: Die größte Angst vieler Teilnehmerinnen scheint die Vorstellung zu sein, dass genau dieses Leben einfach so weiterläuft.
Denn wer dauerhaft angespannt lebt, verliert oft nicht nur Energie. Irgendwann verschwinden auch: Leichtigkeit, Lebensqualität, Motivation, Verbindung zum eigenen Körper und das Gefühl von echter Erholung.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass sich etwas verändern muss

Trotz aller Belastung gab es in der Umfrage auch etwas Hoffnungsvolles. Denn vielen Menschen ist inzwischen sehr bewusst, dass es so nicht dauerhaft weitergehen kann.

Auf die Frage, welche Priorität Veränderung aktuell hat, antworteten:

  • 40,5 % mit der höchsten Priorität,
  • weitere 31 % mit einer hohen Priorität.
Balkendiagramm zur Priorität von Veränderungen von Energie, Gesundheit und Wohlbefinden

Die meisten verdrängen das Thema nicht mehr. Sie spüren sehr deutlich, dass sich irgendetwas verändern muss.

Warum viele Frauen längst wissen, was ihnen für mehr Energie helfen würde

Was mich gleichzeitig überrascht hat: Die meisten Teilnehmerinnen wissen erstaunlich genau, was ihnen eigentlich helfen würde.

Kaum jemand schrieb: „Ich brauche mehr Disziplin.“
Viel häufiger kamen Antworten wie

  • mehr Ruhe
  • mehr Schlaf
  • weniger Perfektionismus
  • klare Grenzen
  • weniger gesellschaftlicher Druck
  • Unterstützung im Alltag
  • mehr Zeit für Bewegung

Oder ganz schlicht:

„Kopfkino ausschalten.“
„Mehr Schlaf und endlich wieder Sport in meinem Alltag“
„Mehr Zeit für mich“

Und ehrlich gesagt: Das unterscheidet sich kaum von den Antworten aus der letzten Umfrage.

Warum hohe Ansprüche und Perfektionismus den Umgang mit Belastungen erschweren

Wenn es darum geht, was Menschen eigentlich davon abhält, besser für sich zu sorgen, wurden natürlich auch der Schweinehund, Zeitmangel und hohe Anforderungen genannt. Aber viele Antworten gingen deutlich tiefer.

  • hohe Selbstansprüche
  • Schwierigkeiten Grenzen zu setzen
  • fehlendes Selbstwertgefühl
  • innere Antreiber
  • Perfektionismus
  • fehlender Mut für notwendige Entscheidungen

Häufig fehlt nicht das Wissen, wohl aber eine Struktur, die Regeneration, Bewegung und Energie im Alltag wirklich unterstützt.

Neben ganz pragmatischen Hindernissen wie

"Ich bin im Außendienst tätig und daher sehr viel im Auto unterwegs, während der Arbeit bewege ich mich leider sehr wenig (vom Auto zum Kunden und wieder ins Auto)."
oder
"Lieber würde ich einfach "nur" meinen Job machen. Also das tun, was ich liebe und mich nicht um Akquise kümmern."

gab es auch Erkenntnisse wie

"Meine Passion für die Arbeit"
"Innerer Schweinehund, keine Disziplin. Aber eigentlich ist es vermutlich das fehlende Selbstwertgefühl und das Nie-Gelernt-zu-haben für sich selbst zu sorgen."
"Ich nehme mir zu wenig Zeit für meine Bedürfnisse"
"Meine eigenen Ansprüche. Ich übe mich im weniger Müssen und Wollen und mehr Genießen"

Es bleibt also eine Herausforderung, Lösungen zu finden, wie man Raum dafür in einem Alltag schafft, der ohnehin schon viel zu voll ist.

Daher verlinke ich dir hier einen Artikel, wie wir nachhaltige Routinen gestalten können:
Gewohnheiten ändern: So baust du Routinen auf, die dich systematisch voranbringen

Von Frauen lernen, die zufrieden mit ihrem beruflichen Wirken, ihrem Körper und ihrer Energie sind

Schauen wir uns dazu die Antworten der rund 30% an, die zufrieden mit ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit sind und sich wohlfühlen.
Einige blicken sehr positiv in die Zukunft.

„Ich liebe meine Arbeit und wenn ich meine Zeitfenster, die ich mir für mich eingeräumt habe, weiterhin einhalte, sehe ich sehr positiv auf die nächsten Jahre. Trotzdem könnte ich meine sportlichen Aktivitäten weiter ausbauen.“
„Sehr schön - denn nach einem Schicksalsschlag vor 3 Jahren blicke ich wieder positiv und optimistisch in die Zukunft. Trotz der geopolitischen Lage...“
„ich bin an der Veränderung dran, aktuell sehe ich sehr positiv in die Zukunft“

Auf die Frage, was ihnen hilft oder guttun würde, antworteten sie unter anderem:

„Ich mache es schon: Sport, Aufmerksamkeit Pausen, weniger Media, TCM-Unterstützung.“ oder auch ganz simpel
„Dass alles so bleibt wie es ist.“
„Ich fühle mich gut.“

Das kann uns ermutigen, bei den Dingen zu beginnen, die wir in der Hand haben.

„Das zu tun, von dem ich weiß, dass es mir guttut.“

Wenn daraus eine echte Entscheidung getroffen wird, dann kann das vieles verändern. Unterstützung, ob vom persönlichen Umfeld oder einem Profi, kann dann helfen, bestehende Herausforderungen leichter zu bewältigen.

Hier geht es darum, für uns selbst einzustehen.

Und an der Stelle möchte ich ein weiteres Zitat teilen

„Wir müssen aufhören uns mit anderen zu vergleichen. Wir sind einzelne Individuen mit eigenen Stärken und Schwächen. Wir sollten den Blick auf uns setzen, denn erst dann können wir unser Potenzial erkennen und nutzen.“

Einen Aspekt möchte ich nicht unerwähnt lassen: Mehr als einmal wurde auch Diskriminierung als Belastungs-Faktor genannt. Hier sind wir alle gefragt und können und sollten einen Unterschied machen, indem wir in unserem Alltag unseren Mitmenschen gegenüber entsprechend handeln und eben auch für andere einstehen.

Was wir aus der Befragung zu Belastungen, Körper und Energie mitnehmen können

Wenn ich die Ergebnisse der Umfrage betrachte, sehe ich nicht nur Erschöpfung. Ich sehe vor allem Frauen, die sehr genau spüren, dass ihr bisheriger Umgang mit Druck, Verantwortung und Leistung nicht mehr zu dem Leben passt, das sie eigentlich führen wollen.

Viele sehnen sich nicht nach weniger Anspruch. Sie wollen weiterhin gestalten, führen, etwas bewegen und erfolgreich sein.
Aber nicht um den Preis ihrer Energie. Nicht gegen ihren Körper. Und nicht in einem Alltag, der ihnen immer weniger Raum für Freude, Lebendigkeit und echte Regeneration lässt.

Für mich liegt genau hier der entscheidende Punkt: Es geht nicht darum, noch einen weiteren Sportplan, Ernährungsplan oder Optimierungsansatz in einen ohnehin vollen Kalender zu pressen.

Es geht darum, den Körper wieder als Verbündeten zu erleben. Als wunderschönes Powerhouse. Als Quelle von Energie, Präsenz, Strahlkraft und innerer Führung.
Denn wenn Frauen in ihrem Körper ankommen, verändert sich nicht nur ihr Wohlbefinden. Es verändert sich auch, wie sie auftreten, entscheiden, führen und wirken.

Genau darum geht es auch in meiner Arbeit mit Unternehmerinnen, Führungskräften und leistungsorientierten Frauen: Körper, Energie und berufliche Wirkung wieder in Einklang zu bringen.
Mehr dazu findest du bei Feel Your Power 100% DU.

Zur Umfrage

  • durchgeführt: vom 18. März – 30. April 2026
  • Teilnehmerinnen: 43
Demographische Daten zur beruflichen Situation der Teilnehmerinnen
  • überwiegend Frauen in verantwortungsvollen beruflichen Rollen
Demographische Daten zur Verantwortung der Teilnehmerinnen der Umfrage zu Belastungen 2026
  • Themen: Belastung, Energie, Regeneration, beruflicher Druck, Wohlbefinden
Zwei Business Frauen im Gespräch als Einleitung zu Fragen und Antworten rund um Belastungen, Körper, Energie und Regeneration

Häufige Fragen zu steigender Belastung, Energie und Regeneration

Warum fühlen sich viele Menschen dauerhaft angespannt, obwohl sie ihren Alltag noch bewältigen?

Dauerhafte Anspannung entsteht oft nicht durch ein einzelnes Problem, sondern durch die Kombination vieler Belastungen gleichzeitig: beruflicher Druck, hohe Verantwortung, mentale Dauerpräsenz, fehlende Regeneration und der eigene Anspruch, weiterhin zuverlässig zu funktionieren.

Genau das wurde auch in unserer Umfrage deutlich. Viele Teilnehmerinnen beschrieben keinen akuten Zusammenbruch, sondern vielmehr das Gefühl, dauerhaft „unter Strom“ zu stehen oder nie wirklich abschalten zu können.

Das Schwierige daran: Überlastung bleibt oft lange unsichtbar, gerade bei Menschen, die viel leisten und Verantwortung tragen.

Warum hilft mehr Disziplin häufig nicht gegen Erschöpfung?

Viele Menschen wissen längst sehr genau, was ihnen guttun würde:
mehr Schlaf, mehr Bewegung, klarere Grenzen, mehr Ruhe oder weniger Perfektionismus.

Die Herausforderung liegt aber oft in einem Alltag, der kaum noch echte Regeneration zulässt.

Neue Energie entsteht dann vor allem durch eine bessere Verbindung zum eigenen Körper, bewusstere Entscheidungen und eine eigene Struktur, die individuelle Bedürfnisse besser berücksichtigt.

Welche Auswirkungen können steigende Belastungen auf Körper und Energie haben?

Die Antworten aus unserer Umfrage zeigen sehr deutlich, dass mentale Belastung häufig auch körperlich spürbar wird.

Besonders häufig genannt wurden:

  • Müdigkeit
  • innere Unruhe
  • Schlafprobleme
  • Gereiztheit
  • Konzentrationsprobleme
  • Verspannungen
  • emotionale Erschöpfung
  • fehlende Energie

Viele Teilnehmerinnen beschrieben außerdem das Gefühl, dauerhaft angespannt zu sein oder sich trotz Pausen nicht mehr wirklich erholt zu fühlen.

Warum fällt Regeneration leistungsorientierten Frauen oft so schwer?

Gerade Frauen mit hoher Verantwortung tragen häufig nicht nur beruflich viel, sondern denken permanent mit:
für Teams, Kundinnen, Familie, Partnerschaft oder das gesamte Umfeld.

Hinzu kommen oft hohe Selbstansprüche, Perfektionismus und das Gefühl, verlässlich sein zu müssen.

Dadurch wird Regeneration schnell zu etwas, das „später“ stattfinden soll, obwohl der Körper eigentlich längst Signale sendet, dass mehr Ausgleich nötig wäre.

Was hilft, um wieder mehr Energie und innere Stabilität zu erleben?

Die Umfrage zeigt: Die meisten Menschen sehnen sich aktuell nicht nach noch mehr Optimierung, sondern nach mehr Gestaltungsmöglichkeiten, Impulsen für den Körper und echter Regeneration.

Viele Teilnehmerinnen nannten:

  • mehr Schlaf
  • Bewegung
  • klarere Grenzen
  • Unterstützung im Alltag
  • weniger Perfektionismus
  • mehr Zeit für sich selbst
  • und bewusstere Erholung

Gerade diejenigen, die ihre Situation positiv bewerten, schaffen es gut, solche persönlichen Strategien auch wirklich in ihr Leben zu integrieren.

Wann sollte man sich Unterstützung holen?

Viele Menschen erleben Phasen mit mehr Stress, weniger Schlaf oder erhöhter Belastung. Gleichzeitig gibt es Momente, in denen Körper und Psyche deutlich zeigen, dass die eigene Belastungsgrenze langfristig überschritten wird.

Spätestens wenn Regeneration kaum noch gelingt oder Lebensqualität, Gesundheit und Beziehungen darunter leiden, ist es Zeit, den Gedanken, es doch selbst schaffen zu müssen, in Frage zu stellen.

Je nach Situation kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung zu holen

  • im persönlichen Umfeld
  • durch ärztliche Begleitung
  • therapeutische Unterstützung
  • Coaching
  • Stress- oder Gesundheitsberatung
  • andere professionelle Angebote, die helfen, Veränderungen umzusetzen und die eigene Gesundheit zu schützen.

Wichtig ist dabei vor allem:
Man muss nicht erst komplett zusammenbrechen, bevor man Unterstützung annehmen oder etwas verändern darf.

Gerade leistungsstarke Menschen neigen dazu, Warnsignale lange zu relativieren, solange „es eigentlich noch läuft“.

Wie riskant das sein kann, sieht man nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Unternehmen wie Nokia oder Kodak:
Der eigentliche Wendepunkt entsteht oft lange bevor alles sichtbar zusammenbricht, nämlich dann, wenn wichtige Veränderungen zu spät angegangen werden.

Entdecke deinen Weg.